Archiv
Szyszkowitz-Kowalski Architekten
Zeichnen zum Ort / Drawn from the Site
Das österreichisch-deutsche Architektenteam Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz entwickelt seit mehr als 30 Jahren außergewöhnliche Architekturen. Die Annäherung an Ort und Bauaufgabe erfolgt über Skizze und Zeichnung. So zeigt die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“, dass das Medium Handzeichnung den Entwurfsprozess grundlegend beeinflussen kann.
Die Bauten dieses Architektenpaars sind oft bildhaft und plastisch angelegt und entsprechen weniger den klassischen Architekturvorstellungen. „Sie vermitteln nicht selten den Eindruck von Charakter beseelten Wesen, deren Entwicklungsgeschichte eher in utopischen Kunstrichtungen, im Sciencefiction Roman, in biomorphen oder gar evolutionstheoretischen Genres begründet zu sein scheinen.
Bauten treten mit dem Gesicht eines kubistischen Portraits auf, erheben sich, mit Raumschiffen aus „Krieg der Sterne“ vergleichbar, aus der Umgebung, kriechen als urzeitliches Drachenwesen einen Abhang hinab, mahnen den Passanten als flügelloser Vogelproton oder Beißzangen bewehrter Käfer mit einem unausgesprochenen „HIER WOHNE ICH“, oder nehmen den Baugrund, etwa einen felsigen Bergrücken, in Form ineinander geschobener Eisschollen bildlich auf“, so die Akademie der Künste in Berlin, wo die Ausstellung im Sommer zu sehen war. Die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“ kommt im März 2011 in den AIT ArchitekturSalon nach Köln!
Austellungsdauer:
Ausstellung: 28. Januar bis 03. März 2011
Max Dudler – Entwürfe für die Stadt
Europäischer Urbanismus
Die Ende Januar im Kölner AIT-ArchitekturSalon eröffnete Ausstellung dokumentiert die kontinuierliche Beschäftigung des Büros mit der europäischen Stadt. Sie zeigt die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahre und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. Großformatige Aufnahmen des Fotografen Stefan Müller bilden die gebauten Ergebnisse ab, detailliert gearbeitete Architekturmodelle und Visualisierungen liefern einen Einblick in die Entwurfsstrategien. In der Werkschau erschließt sich, wie stringent Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt entwickelt hat. Bauwerke wie das Bewag Haus am Gendarmenmarkt aus dem Jahr 1997 – das älteste Bauwerk der Ausstellung – erscheinen heute ebenso präzise, konkret und aktuell wie zum Zeitpunkt ihrer Errichtung. Dudlers Gebäude sind gewissermaßen gebauter Beweis seines beharrlichen Insistierens auf Kontinuität und verdeutlichen seine Haltung im Umgang mit Städten.
Bereits jetzt zeichnet sich der Erfolg der Ausstellung ab. Zur Vernissage erreichte der neue Kölner AIT-Architektursalon mit 500 Besuchern seine Kapazitätsgrenze – viele Interessierte mussten an diesem Abend vertröstet werden. Während der Kölner Passagen besuchten rund weitere 3000 Gäste die Werkschau. Am
1. Februar steuert die Ausstellung nun auf ihren nächsten Höhepunkt zu: Der AIT-ArchitekturSalon veranstaltet an diesem Abend ein außerordentliches Baukunstquartett. Max Dudler diskutiert mit seinen Kollegen von der Düsseldorfer Kunstakademie Karl-Heinz Petzinka, Laurids Ortner und Jórunn Ragnarsdóttir zum Thema »Körper und Raum«.
Max Dudler gehört zu den renommiertesten Gestaltern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008). Der in Altenrhein in der Schweiz geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Er studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren begann er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. In Gemeinschaft mit Karl Dudler und Pete Wellbergen gründete er 1986 ein eigenes Büro, das er seit 1992 alleine führt. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Aktuell ist Dudler in München an der Gestaltung des Schwabinger Tor-Areals beteiligt.
Die Bauten des Schweizer Architekten Max Dudler zeichnen sich durch eine formale Strenge und Einfachheit aus. »Dudler widmet sich seit Jahrzehnten dem vermeintlich immer Gleichen und treibt die Entwicklung seiner Bauten dennoch stetig voran«, heißt es im Ausstellungskatalog des AIT-ArchitekturSalons. Kontinuität und Transformation sind Schlüsselthemen in seiner Architektur, die im Historischen ihren Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung sucht.
Zur Vernissage spricht Markus Landolt, Horgenglarus.
Begleitend veranstaltet der AIT-ArchitektursSalon am 01.02.2011 ein außerordentliches Baukunstquartett: Max Dudler diskutiert mit seinen Kollegen Karl-Heinz Petzinka, Laurids Ortner und Jórunn Ragnarsdóttir von der Düsseldorfer Kunstakademie zum Thema "Körper und Raum".
Ausstellungsdauer:
Ausstellungsdauer: 21. Januar bis 03. März 2011
Max Dudler und das Baukunstquartett – Diskussion zum Thema „Körper und Raum“: 01. Februar 2011 | 20.00 Uhr
Der Katalog zur Ausstellung
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Der Schweizer Architekt Max Dudler gehört zu den renommierten Architekten der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das IBM Hedquarter in Zürich (2003), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) und der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008).
Der Katalog stellt anlässlich seiner Ausstellungen in den AIT-Architektursalons in München, Köln und Hamburg die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahrzehnte zusammen und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. In der Zusammenschau erschließt sich, wie Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt systematisch entwickelt hat.
Mit Beiträgen von Werner Oechslin, Michael Mönninger und Eberhard Syring.
€29,00 zzgl Versandgebühr
Bestellungen unter
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Foto oben: Tilman Burgert
Wild Wild East
Mitteleuropäische Architekturzeitschriften sind extrem kurzsichtig oder extrem weitsichtig . Die architektonische Halbdistanz ist ihre Sache nicht. Entweder werden west, süd- oder nordeuropäische Bauten gewürdigt oder das Interesse richtet sich gleich auf Fernost oder Nordamerika. Das naheliegende gleich hinter Berlin wird in der architektonischen Fachöffentlichkeit deshalb leider zu oft ausgeblendet.
Mit einer rauschenden Vernissage eröffnete am 07. Dezember die Ausstellung „Wild Wild East“ im Kölner AIT- ArchitekturSalon. Rund 60 Büros der „New Generation“ aus Osteuropa stellen ihre Vision von Architektur anhand von realisierten Projekten vor. Mit dieser Ausstellung will die AIT ein Augenmerk auf die Vielfalt und Besonderheit der architektonischen Landschaft unserer östlichen Nachbarn setzen. So wurde bei traditionellem Borschtsch und erfrischenden Getränken den jungen Architekten nach den Laudatien von Dr. Peter Kuczia (agn Niederberghaus und Partner, Ibbenbühren) und Krunoslav Ivanisin (Ivanisin Kabashi Arhitekti, Zagreb) große Aufmerksamkeit geschenkt. Interessierte hatten bis zum 25. Januar Gelegenheit, die jungen Wilden aus dem Osten Europas im AIT- ArchitekturSalon in Köln aufzuspüren.
Ausstellungsdauer
Vernissage: 07. Dezember 2010 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 08. Dezember 2010 bis 25. Januar 2011
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von dem plonischen Architekten Dr. Peter Kuczia, Mitarbeiter bei agn niederberghaus & partner, Ibenbüren.
Übersicht der teilnehmenden Büros
3h architecture, Budapest, Hungary | www.3h.hu
3LHD, Zagreb, Croatia | www.3LHD.com
4a architekti, Prague, Czech Republic | www.architekti4a.cz
8 A.M., Riga, Lativa | www.8am.lv
90 Architekci, Warsaw, Poland | www.a90.pl
AG PLANUM, Zagreb, Croatia | www.agplanum.com
ak2 architecture studio, Bratislava, Slovakia | www.ak2.sk
AKSL, Ljubjana, Slovenia | www.aksl.org
ArC-2, Wroclaw, Poland | www.arc2.com.pl
Architect Martin Aunin, Estonia | http://nap.arhliit.ee/martin/cv
Archistudio Studniarek+Pilinkiewicz, Uatowice, Poland | www.archistudio.pl
Archteam, Brno, Czech Republic | www.archteam.cz
Atelier Thomas Pucher, Graz, Austria www.thomaspucher.com
atos6 Ostrava-Muglinov, Czech Republic | www.atos6.cz
BEEF ARCHITECTS, Bratislava, Slovakia | www.beef.sk
BUDCUD, Krakow, Poland | www.budcud.org
C+HO AR s.c., Szczecin, Poland | www.cplushoar.com
CENTRALA, Warsaw, Poland | www.centrala.net.pl
cuboid architekti, Prague, Czech Republic | www.cuboid.cz
deklaea gregoric arhitekti, Ljubjana, Slovenia | www.dekleva-gregoric.com
DESET, Sofia, Bulgaria | www.35910.com
EEK & Mutso OÜ, Tallin, Estonia | www.eekmutso.ee
ELASTIK, Ljubjana, Slovenia | www.elastik.net
EM Jednacz Architekti, Warsaw, Poland | www.jednacz.com.pl
enota projektironje d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.enota.si
EPIPHYTE LAB, New York, USA | www.epiphyte-lab.com
Foldes Avd Co. Architects LTD, Liszvyai, Hungary | www.foldesarchitects.hu
Franek architects, Brno, Czech Republic | www.franekarchitects.cz
GEON Architects, Busapest, Hungary | www.geon.hu
grupa 5, Warsaw, Poland | www.grupa5.com.pl/en
HS99, Koszalin, Poland | www.hs99.pll
HG Arrhitektuur, Tallinn, Estonia | www.hga.ee
INDIA, Riga, Lativa | www.india.lv
Ivanisin.Kabashi.Arhitekti, Zagreb, Croatia | www.ivanisin-kabashi.hr
Kabarowski Misiura Architekci, Wroclaw, Poland | www.k-m-a.pl
minus plus, Budapest, Hungary | www.minusplus.hu
Konior Studio, Katowice, Poland | www.koniorstudio.p
kwk promes, Katowice, Poland | www.kwkpromes.pl
LOLOT, Riga, Lativa | www.lolot.lv
Mackow, Poland
medusa group, Bytom, Poland | www.medusagroup.pl
mmxx architects, Sofia, Bulgaria | www.mmxxarchitects.com
Mobius Architekci, Krakow, Poland | www.mobius.pl
njirict, Zagreb, Croatia | www.njiric.com
Nrja, Riga, Lativa | www.nrja.lv
Nuca, Bucharest, Romania
O:SNAP, Sarajevo, Bosnia & Herzegovina | www.osnap.ba
PAG, Wroclaw, Poland | www.paglowacki.pl
Plazma Architecture Studio, Vilnius, Lithuania | www.plazma.lt
Pysall-Ruge, Berlin, Germany | www.pysall-ruge.de|
q2studio APP, Wroclaw, Poland | www.q2studio.pl
Qarta Architektura s.r.o., Prague, Czech Republic | www.qarta.cz
Roman Rutkowski Architects, Wroclaw, Poland | www.rr-a.pl
Square One, Bucharest, Romania | www.squareone.ro
Studio Grad, Podgorica, Montenegro | www.studiograd.net
Studio Kalamar d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.kalamar.si
studio new work, Brno, Czech Republic | www.newwork.cz
Tamizo Architects Group, Lodz, Poland | www.tamizo.pl
upi-2m, Krajiska, Croatia | www.upi-2m.hr
WWAA, Warsaw, Poland | www.budcud.org
ZSK Architects, Budapest, Hungary | www.zsk.hu
Charity Chair
„Pimp up my chair" - so forderte AIT gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker schon seit einiger Zeit europäische Architekten und Innenarchitekten auf sich an unserem Projekt „CHARITY CHAIR“ zu beteiligen. Die Architekten wurden aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu verändern. Sie konnten mit dem Stuhl machen was sie wollten, sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise zu Kunstobjekten weiterentwickelten Stühle werden anschließend versteigert Der Erlös kommt einem Kinderprojekt im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute. Dieses AIT-Charity-Projekt wurde schon 2008 gestartet und geht nun im Jahr der Fußball-WM in die zweite Runde.
Die Stühle werden ab Juni in den AIT-ArchitekturSalons und darüber hinaus in Deutschland und mehreren europäischen Staaten gezeigt. Die Besucher haben dabei die Gelegenheit mitzusteigern, die Abschlussveranstaltung findet im Herbst in Berlin statt. Der Erlös geht zu 100 Prozent ins Township. Das Bistum Augsburg sorgt mit seiner Organisation vor Ort dafür, dass jeder erlöste Euro dort angelangt, wo er gebraucht wird. Denn im Waisenhaus von Langa wird jenen Kindern eine Zukunft gegeben, die ihre Eltern durch AIDS, Kriminalität oder ganz einfach durch unbeschreibliche soziale oder medizinische Umstände verloren haben.
Die 120 Charity-Stühle fügen sich ein ins Jubiläumsjahr „120 Jahre AIT“, das mit dieser Aktion einen seiner Höhepunkte finden wird. Um die Ausstellung und das Charityprojekt noch attraktiver zu machen, wird es während der Ausstellungsphase – und damit während der Fußball-WM in Südafrika, immer wieder öffentliche Partys in den ArchitekturSalons mit Versteigerungen und Live-Bildern aus dem Kinderprojekt in Langa geben. Damit soll ein persönlicherer Bezug zwischen den Bietern um die Stühle und den Empfängern des Versteigerungserlöses gesichert werden. Jeder Dietiker-Stuhl hat übrigens bereits im unveredelten Zustand einen Wert von 300 Euro.
Die Architekten und Innenarchitekten, die sich mit den Stühlen befassten, kamen aus Skandinavien, Benelux, Großbritannien, Italien, der Schweiz, Österreich und natürlich Deutschland. 100 Stühle wurden direkt an Innenarchitekten und Architekten vergeben. 15 Stühle werden von Hochschulen bearbeitet sowie von den Kindern der AITKinderworkshops. Inzwischen ist ein großer Teil der Stühle wieder von den Architekturbüros zurückgekommen - und die Resultate übertreffen alle Erwartungen.
Weitere Informationen auf www.ait-charitychair.de
Austellungsdauer:
Vernissage: 26. Oktober 2010 | 19:30 Uhr
Austellungsdauer: 27. Oktober bis 02. Dezember 2010




Symposium
Seminar "DAS MEDIUM DER ARCHITEKTUR-FOTOGRAFIE "


