Film|Architektur|Filmarchitektur | 28. April - 19. Mai 2011
Film | Architektur | Filmarchitektur
Unter dem Titel „Architektur – Architekturfilm – FilmArchitektur“ beschäftigt sich die Ausstellung mit der großen Fülle an Vernetzungen, Überlagerungen, und Beeinflussungen zwischen Architektur, Filmarchitektur und Filmen. Die Ausstellungen und die begleitenden Veranstaltungen sollen diesem Thema nachspüren. Die Redings präsentieren aus diesem Anlass auch ihre umfangreiche Sammlungen an Architekturbüchern und Zeitschriften. Im Mittelpunkt stehen Bücher der Verlagsanstalt Alexander Koch (VAK) sowie der VAK-Fachzeitschrift AIT (früher Innendekoration).
Dominik und Benjamin Reding wurden bekannt durch ihren Film „Oi! Warning“. Vor kurzem stellten sie ihren neuen Film „Für den unbekannten Hund“ vor. Im Mittelpunkt ihrer Kinofilme stehen dabei oft räumlich faszinierende, streng komponierte Szenenbilder von manchmal hypnotischer Wirkung. Als gelernter Architekt fertigt Reding für die Schlüsselszenen seiner Filme delikate Zeichnungen an – und sucht anschließend mit seinem Bruder in ganz Deutschland nach geeigneten Architekturen.
Die Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons Hamburg, München und Köln werden den Weg von der ersten Zeichnung über die reale Location bis zur entsprechend umgesetzten Filmszene darstellen und den Prozess nachvollziehbar werden lassen. Benjamin und Dominik Reding werden Vorträge zum Zusammenhang zwischen Architektur und Filmarchitektur halten und natürlich ihre Filme präsentieren. Neben den beiden Berliner Regisseuren werden in begleitenden Veranstaltungen weitere Szenographen, Schauspieler, öffentliche Filmförderer und Storyboarder auftreten und ihre Haltung in Vorträgen und Diskussionen erläutern. Dabei wird es um Deutschland und die deutsche Architektur und Innenarchitektur als szenographische Orte gehen. Denn das öffentliche Bild vieler Städte und Landschaften wurde nicht unwesentlich durch die Reflexionen in Kinofilmen und „Tatort“-Krimis beeinflusst. Neben dem allgemeinen Straßenbild zählen dabei besonders prägende Einzel-Architekturen eine Rolle, die durch das Medium Kinofilm und Fernsehfilm plötzlich eine Bekanntheit erfahren die weit über den traditionellen Wirkungskreis von Gebäuden hinausreichen. Gerade die in Filmen abgebildeten Innenräume werden für breiteste Bevölkerungsschichten zu prägenden und oft vorbildhaften Innenarchitekturen.
Austellungsdauer:
Ausstellungsdauer: 29. April bis 19. Mai 2011




Symposium
Seminar "DAS MEDIUM DER ARCHITEKTUR-FOTOGRAFIE "
