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Clauss Markisen | "Der ideale Sonnenschutz" | 26. Mai 2011 | 19:30 Uhr

charitychair.jpgDer ideale Sonnenschutz | Clauss Markisen

Wie sieht der „ideale Sonnenschutz“ aus? In Zeiten des Klimaschutzes und der energetischen Optimierung von Gebäuden ist dies zu einer entscheidenden Frage für Architekten und Gestalter geworden. Ziel ist eine gelungene Integration des Sonnenschutzes in die Architektur des Gebäudes, Gretchenfrage dabei bleibt, ob er ins Gebäude integriert oder vorgeschaltet wird.
 

Vertreter führender Architekturbüros versammelten sich Anfang Oktober 2010 zu einem mehrtägigen Workshop in Venedig, um gemeinsam über das Thema Architektur und Sonnenschutz nachzudenken. Eingeladen hatten das süddeutsche Unternehmen clauss markisen, der Spezialist für Design-Sonnenschutz im Außen- und Innenbereich, gemeinsam mit der Architekturzeitschrift AIT, um über den idealen Sonnenschutz zu diskutieren.
Welche Möglichkeiten bieten sich in der Zukunft durch den Einsatz neuer Technologien und Produkte, die sich die Natur zum Vorbild nehmen? Lassen sich „smarte“ Konstruktionen und Materialien entwickeln, die sich selbstregulierend – ähnlich wie ein Baum, der sich mit seinem Blattwerk auf die Jahreszeiten einstellt – an Lichtintensität und Temperatur anpassen? Diesen und anderen Fragen gingen die elf teilnehmenden Architekten nach. 

Jens-Peter Frahm von Schweger Associated Architects und Thorsten Overberg von Allmann Sattler Wappner beispielsweise entwickelten die Vision eines Systems, das wie das Blattwerk von Bäumen funktioniert: Kleine Mikro-Sonnenschirme, ähnlich der Papier-Schirmchen, die in Eisdielen als Dekoration verwendet werden, sind in ein geschlossenes Fenstersystem integriert. Sie reagieren auf den Lichteinfall, öffnen oder schließen sich, dosieren das einfallende Licht und erzeugen im Raum eine angenehm schattige Atmosphäre. Florian Illenberger von gmp stellt sich eine Fassade mit kleinen quadratischen „Sonnenschutzpixeln“ vor, die über verstellbare Winkel eine monochrome Medienfassade bilden und zugleich eine gleichmäßige Verschattung im Innern ermöglichen. Martin Oster von KSP Jürgen Engel Architekten dagegen sieht Möglichkeiten des Sonnenschutzes in der Verwendung einer textilen, elastischen Membran mit runder Lochung, die je nach Sonneneinstrahlung ihre Spannung und damit die
Verschattung verändert.

Die Ergebnisse der Workshoparbeiten werden nun einer breiten Fachöffentlichkeit präsentiert: Die Ausstellung läd zur Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz, Sonnenschutz und Architektur ein.
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 26. Mai 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Mai bis 09. Juni 2011

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